Stress-Profil
Viele Menschen
fühlen sich gestreßt (belastet), sei es in der
Familie,
am Arbeitsplatz oder in der Freizeit. Einige fühlen sich wohl
in der
Belastung (Eustreß) , andere fühlen sich
überfordert (Disstreß).
Langandauernde intensive oder als Überforderung empfundene
Belastung
kann negative Auswirkungen auf das Nervensystem,
das mit ihm eng gekoppelte Hormonsystem
(Hypophyse/Hirnanhangdrüse) sowie auf das Immunsystem
haben, welches vom psychischen, hormonellen und körperlichen
Zustand (Neuropsychoimmunologie)
beeinflußt wird. Überbelastung macht sich als erstes
beim „schwächsten"
Organ bemerkbar, das erfahrungsgemäß von Mensch zu
Mensch verschieden
ist. („Etwas schlägt auf den Magen, aufs
Gemüt, ist über die Leber
gelaufen; sprichs aus, sonst bekommst du einen Kropf", etc.).
Schwächstes Organ
Zur orientierenden Untersuchung auf Veränderungen von Leber,
Fettstoffwechsel, Niere, Elektrolythaushalt, Blutbildung dient die
Bestimmung von Screeningprofil und großem Blutbild.
Hormonsystem
Bei Belastung kann die Konzentration von Cortisol (Nebennierenrinde,
vermehrte Infektanfälligkeit) und die Aktivität der
Schilddrüse
(Nervosität, Schlaflosigkeit, warme Haut, hoher Puls,
Gewichtsverlust,
etc.) zunehmen. Zur Erfassung der Schilddrüsenfunktion
wird basales TSH (schilddrüsenstimulierendes Hormon), fT3 und
fT4 (von der Schilddrüse gebildete Hormone) bestimmt.
Die Konzentration des Testosteron kann als Zeichen einer
Überbelastung vermindert sein.
Immunsystem
Vermehrte Belastung in Form von psychischen und zeitlichem Druck sowie
Schlafdefizit oder schwere körperliche Belastung (Arbeit oder
Training)
kann zu Veränderungen im Abwehrsystem führen.
Im Bereich der zellulären Abwehr
greifen die Funktionen der verschiedenen weißen Blutzellen
(Leukozyten,
Lymphozyten, die sich in Untergruppen wie Helfer- und Suppressorzellen,
T-, B- und NK-Zellen aufteilen lassen) ineinander. Aus ihrer Zahl und
ihrem Verhältnis untereinander lassen sich zelluläre
Immundefizite als
Risiko oder Folge einer Überbelastung erkennen.
Häufig wird eine
Verminderung der T4-Helferzellen beobachtet. Aber auch andere
Lymphozytenuntergruppen können zahlenmäßig
verändert sein und eine
Überbelastung bzw. Infektanfälligkeit anzeigen.
Im Bereich der löslichen Abwehrstoffe (humorale Abwehr:
Immunglobuline/Antikörper) kann es zu einer Verminderung des
Immunglobulins A (IgA) kommen. Menschen mit niedrigem IgA neigen zu
Infekten der Atemwege und zu asthmaähnlichen Beschwerden. Die
Konzentration von IgG bzw. IgM gibt Aufschluß über
die weitere
Antikörperproduktion des Immunsystems. Eine Erhöhung
des IgE deutet
meist auf eine Allergie oder Parasiteninfektion hin.
Spurenelemente
Eine Verminderung des Zinkspiegels zieht Störungen im
Immunsystem
(Verminderung der Lymphozyten, T4-Helferzellen,
Antikörperproduktion,
Granulozytenfunktion) nach sich.
Im Vorsorgeprofil Stress-Profil sind enthalten:
Laboruntersuchungen:
Großes Blutbild(Blutbildung), Lymphzytendifferenzierung(zelluläre Abwehr), Immungglobuiline(humorale Abwehr), Zink(Spurenelement), Cortisol(Nebennierenrinde), Testosteron(Hormonsystem), bTHS,fT3,fT4 (Schilddrüse)
Ärzliche Auswertund der Ergebnisse und
ausführliche,schriftliche Befundmitteilung.
Wir benötigen für die Untersuchung 8 ml Serum, 3 ml
EDTA-Blut.
Bitte fordern Sie die Untersuchungsmaterialien mit Bestellformular im
Institut für Ganzheitsmedizin an.
Testdurchführung
Um den
Test bei Ihnen
durchführen zu
können,benötigen wir lediglich eine Blutprobe von
Ihnen.Diese lassen
Sie sich im Institut für Ganzheitsmedizin entnehmen.Sollten
Sie weiter
entfernt wohnen,schicken wir Ihnen das Teströchen zu. Sie
können dann
die Blutprobe bei einem Arzt Ihrer Wahl entnehmen lassen und schicken
diese zu uns.Wir arbeiten mit einem Speziallabor zusammen,das unter
wissenschaftlicher Leitung steht.
Die Testergebnisse und alles Wissenswerte erhalten sie innerhalb von 2
Wochen schriftlich zugeschickt.
Sie erhalten diese Untersuchung zum Komplettpreis von 159,00
EUR.