Raucher-Profil
Das Rauchen von Tabak
(Zigaretten, Zigarren, Pfeifen, etc.) ist mit
einem sehr hohen Risiko verbunden, an einem Lungenkarzinom zu
erkranken. Daneben begünstigt es das Entstehen von
Atherosklerose
(Arterienverkalkung), d. h. das Risiko - insbesondere bei erblicher
Vorbelastung (Fettstoffwechsel, Diabetes, Bluthochdruck) - einen
Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen
(Raucherbein) zu
erleiden, ist deutlich erhöht.
Im Raucherprofil sind orientierende Parameter zum Fettstoffwechsel,
zur Fließfähigkeit des Blutes
und zur Blutbildung sowie Tumormarker enthalten.
In der Blutbildung können ggf. Veränderungen, die auf
eine maligne Erkrankung hinweisen, erkannt werden.
Je länger bestimmte Schadstoffe auf den Körper (z. B.
Tabakrauch auf
die Lunge) einwirken, desto öfter haben sich Zellen geteilt
und umso
eher kann bei der Entstehung von neuen Zellen das Erbgut
verändert
werden und es zu einem unkontrolliertem Wachstum kommen. In jeder Zelle
befinden sich Substanzen, die für diese Zelle und das Organ,
in dem sie
sich befindet, typisch sind. Wenn diese Zellen geschädigt
werden
(Entzündung, etc.) oder sich massiv zu vermehren beginnen
(Tumorwachstum), werden erhöhte Konzentrationen dieser
Substanz im Blut
messbar, man spricht von sogenannten Tumormarkern.
Wenn
einer dieser Tumormarker im Referenzbereich liegt, kann mit hoher
Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß keine Erkrankung
eines der
Organe vorliegt, für die der Tumormarker typisch ist. Es
werden jedoch
nicht alle malignen Erkrankungen durch eine Erhöhung der
Tumormarker
erfaßt, da die entarteten Zellen noch zu wenig sind, bzw. zu
wenig
Tumormarkersubstanz ins Blut freisetzen können. Eine
Erhöhung kann
neben den Malignomen (bösartiges Wachstum) auch durch
sogenannte
gutartige Erkrankungen (Entzündungen, gutartige Tumoren,
Polypen, etc.)
hervorgerufen werden.
Die Konzentration von Tumormarkern ist von
Mensch zu Mensch verschieden, aber beim Einzelnen über die
Zeit in
engen Grenzen gleichbleibend. Ein Anstieg wäre hier ein
Hinweis auf ein
frühes Tumorstadium, das in der Regel besser therapierbar ist
als ein
späteres Tumorstadium.
Bei Rauchern und Exrauchern, welche
längere Zeit regelmäßig geraucht haben,
bestehen berechtigte Bedenken
wegen der Entwicklung eines Malignoms. Es erscheint sinnvoll, hier in
regelmäßigen Abständen lungenspezifische
Tumormarker (CEA, CYFRA21-1, NSE) zu bestimmen, um
über deren Verlauf (Anstieg) eventuell ein frühes
Wachstum erkennen zu können.
Die im Raucherprofil enthaltenen Untersuchungen erlauben über
die
Parameter des Screeningprofils eine grobe Abschätzung des
Fettstoffwechsels.
Das Blutbild wird u. a. zur Beurteilung der
Blutbildung (Leukämie, Anämie) bestimmt.
Darüberhinaus kann bei starken
Rauchern ein erhöhtes Hämoglobin beobachtet werden.
Die Bestimmung des
Ferritins erlaubt die Aussage, ob eine Eisenspeicherstörung
vorliegt,
die bei Tumorerkrankungen beobachtet werden kann. Das CRP (c-reaktives
Protein) dient zur Erkennung von Entzündungen, die mit einer
Tumormarkererhöhung in Beziehung stehen können.
Zellen des Immunsystems
spielen beim Abbau von Schadstoffen und veränderten Zellen (z.
B. der
Lunge) eine große Rolle. Es greifen hier die Funktionen der
verschiedenen weißen Blutzellen (Leukozyten, Lymphozyten, die
sich in
Untergruppen wie Helfer- und Suppressorzellen, T-, B- und NK-Zellen
aufteilen lassen) ineinander. Aus ihrer Zahl und ihrem
Verhältnis
untereinander lassen sich zelluläre Immundefizite erkennen,
die das
Risiko für das Entstehen eines Malignoms erhöhen
können.
Im Vorsorgeprofil Raucher-Profil sind enthalten:
Laboruntersuchungen:
Großes Blutbild(Blutbildung), Lymphzytendifferenzierung (zelluläreAbwehr), CEA(Lunge, Magen, Darm), CYFRA 21-1(Lunge), NSE(Lunge), Ferritin (Speichereisen), CRP (Entzündung)
Ärztliche Auswertung der Ergebnisse und ausführliche,
schriftliche Befundmitteilung.
Wir benötigen für die Untersuchung 8 ml Serum, 3 ml
EDTA-Blut.
Bitte fordern Sie die Untersuchungsmaterialien mit Bestellformular im
Institut für Ganzheitsmedizin an.
Testdurchführung
Um den
Test bei Ihnen
durchführen zu
können,benötigen wir lediglich eine Blutprobe von
Ihnen.Diese lassen
Sie sich im Institut für Ganzheitsmedizin entnehmen.Sollten
Sie weiter
entfernt wohnen,schicken wir Ihnen das Teströchen zu. Sie
können dann
die Blutprobe bei einem Arzt Ihrer Wahl entnehmen lassen und schicken
diese zu uns.Wir arbeiten mit einem Speziallabor zusammen,das unter
wissenschaftlicher Leitung steht.
Die Testergebnisse und alles Wissenswerte erhalten sie innerhalb von 2
Wochen schriftlich zugeschickt.
Sie erhalten diese Untersuchung zum Komplettpreis von 159,00
EUR.