Haarausfall
Haarausfall kann eine
Unzahl von Ursachen haben. Die häufigste Art (zu
95 %) ist der sogenannte androgenetische Haarausfall, der
abhängig von
der Vererbung
und der hormonellen Situation mit dem Alter fortschreitet. Bei
Männern
ist diese Art des Haarausfalls als normal anzusehen, während
sie bei
Frauen ein ernstes Problem sein kann. Falls eine Störung des Hormonsystems
vorliegt, kann diese mit der Bestimmung von Testosteron, DHEAS, bTSH
(Schilddrüse) und Cortisol erkannt und eventuell behandelt
werden. Ein
Mangel an Vitaminen (Vitamin B12 und
Folsäure, wichtig bei der Zellteilung) und Eisen
kann zu Haarausfall führen.
Andere Ursachen
Desweiteren wird Haarausfall beobachtet nach Infekten (2 bis 4 Monate
nach Erkrankung), wie z. B. Grippe oder Typhus, nach Entbindung, bei
akutem Stress, straffer Frisur (Pferdeschwanz, Haarknoten, ...),
Dekubitalalopezie (Säugling, Liegen auf Kissen),
Autoimmunerkrankung
(SLE, etc.), Diabetes mellitus, Lebererkrankungen, Vitamin
A-Überdosierung, bei Chemotherapie (Stunden bis wenige Tage
nach
Therapie), Heparintherapie, Clofibrat, Nikotinsäure,
Kontrazeptiva (bei
Beginn und Absetzen), Thalliumvergiftung (Rattengift),
Quecksilberintoxikation, bei Karzinomen, Abmagerung aufgrund einer
schweren Erkrankung, Hauterkrankungen wie Lichen ruber, Erythrodermie,
Biotinmangel (rohes Eiklar bindet Biotin), u. a..
Haarausfall in gewissem Ausmaß ist normal und
erklärt sich durch den unten dargestellten Sachverhalt.
Lebensdauer eines Haares und Haarfollikel
Haarfollikel
Bildungsort der Haare; besteht in der Regel lebenslang; bildet im Lauf
des Lebens nacheinander mehrere Haare; die Haarfollikel sind in
unterschiedlichen Stadien des Haarbildungszyklus.
Wachstumsphase
Dauer: 3 - 6 Jahre; besonders empfindlich gegen Schädigungen.
Geringfügige Schädigungen (fieberhafter Infekt,
Intoxikation,
Entbindung) führen zum Übergang in die Endphase, d.
h. Ausfall vieler
Haare 2 - 4 Monate nach Schädigung.
Endphase (Inaktive Phase)
Dauer: 2 - 4 Monate; relativ unempfindlich gegen Schädigungen;
gegen
Ende Abstossen des Haares und Neubildung eines Haares im selben
Follikel; dauernder Ausfall von wenigen Haaren.
Im Vorsorgeprofil Haarausfall sind enthalten:
Laboruntersuchungen:
Testosteron,DHEA-S
(Nebennierenrinde, Ovar, Hoden, Unterhautfettgewebe, Medikamente),
Cortisol (Nebennierenrinde),Ferritin ((Speichereisen),bTSH
(Schilddrüsenfunktion), Vitamin B12,Folsäuremangel),
Vitamin A
(Überdosierung),Vitamin E (Mangel).
Zusätzliche Parameter
Östradiol,Progesteron (Ovar)
Ärtzliche Auswertung der Ergebnisse und ausführliche, schriftliche Befundmitteilung.
Wir benötigen für die Untersuchung 8 ml Serum
lichtgeschützt. Bitte
fordern Sie die Untersuchungsmaterialien mit Bestellformular im
Institut für Ganzheitsmedizin an.
Testdurchführung
Um den
Test bei Ihnen
durchführen zu
können,benötigen wir lediglich eine Blutprobe von
Ihnen.Diese lassen
Sie sich im Institut für Ganzheitsmedizin entnehmen.Sollten
Sie weiter
entfernt wohnen,schicken wir Ihnen das Teströchen zu. Sie
können dann
die Blutprobe bei einem Arzt Ihrer Wahl entnehmen lassen und schicken
diese zu uns.Wir arbeiten mit einem Speziallabor zusammen,das unter
wissenschaftlicher Leitung steht.
Die Testergebnisse und alles Wissenswerte erhalten sie innerhalb von 2
Wochen schriftlich zugeschickt.
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